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Erinnerungen an Krieg

Der zweite Weltkrieg ist schon lange vorbei, aber jeden 27. Januar finden in St.Petersbutg verschiedene der Blockade gewidmete Maßnamen statt. In diesem Jahr gab es eine Rekapitulierung der Kriegshandlungen. Die Bürger verkleideten sich als sovjetische Soldaten und marschierten durch den Nevski Prospekt ( die Hauptstraße unserer Stadt). Dabei fuhren auch alte Lastkraftwagen, in denen Soldaten saßen. Der 27. Januar gilt als der Tag der völligen Aufhebung der leningrader Blockade.
Die Blockade dauerte fast 4 Jahre lang und dabei wurden Lebensmittellager zerstört und die Einwohner hatten nichts zu essen. Sie bekamen Lebensmittelkärtchen, mit denen sie ein bisschen Brot bekommen durften. Es gab spezielle Lebensmittelverteilungspunkten, an denen immer große Schlangen standen. Ein Kind unter 16 Jahren bekam zum Beispiel nur 120 Gramm Brot pro Tag. Natürlcih verhungerten viele Menschen. Heute war ich in einem Theater und dort sah ich mir eine Aufführung an, die der Blockade gewidmet war. Sie handelte um zwei Familien in der Blockadezeiten. Eine Familie bestand aus einem Professor und seiner Tochter Anja, die andere war eine Bauerfamilie, sie bestand aus einer Mutter und drei Kindern. Die Familie von Professors bekam Kärtchen und konnte den schrecklichsten Winter 1941 überleben, aber die zweite Famiie war in Leningrad nicht einheimisch und darum bekamen die Mitglieder dieser Familie kein Brot und sie konnten auch keine Arbeit bekommen und zuerst aßen sie Hunde und Katzen. Aber dann konnten sie keine Tiere ergreifen und um nicht zu verhungern, wurden sie gezwungen, die Leiche zu essen. Es klingt eigentlich sehr schrecklich, aber so was gab in der Zeit der Blockade. Die Menschen, die beim Leichenfressen ertappt worden waren, wurden gleich erschoßen. So eine schwere Zeit war es. Mein Großvater nahm an dem Krieg teil, er war Soldat in Leningrad und meine Großmutter war auch dabei, sie arbeitete an einem Werk und fertigte Waffen für unsere Armee an. Die beiden überlebten den Krieg. Mein Großvater ist jetzt schon nicht am Leben, er hat mir nie über seine Kriegserlebnisse erzählt. Ich glaube, dass jeder Krieg sehr dumm und unnatürlich ist, aber es gibt immer einen Krieg irgendwo. Aber ich glaube doch, irgendwann werden wir ohne Kriege leben.

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    Erinnerungen an Krieg

    Der zweite Weltkrieg ist schon lange vorbei, aber jeden 27. Januar finden in St._Petersbutrg verschiedene der Blockade gewidmete Maßnahmen statt [/verschiedene Veranstaltungen zum Gedenken an die Blockade statt]. In diesem Jahr gab es eine Rekapitulierung [/Inszenierung] der Kriegshandlungen. Die Bürger verkleideten sich als sovwjetische Soldaten und marschierten durch den Nevski Prospekt (_die Hauptstraße unserer Stadt). Dabei fuhren auch alte Lastkraftwagen [/Dabei nahmen auch alte Lastkraftwagen teil], in denen Soldaten saßen. Der 27. Januar gilt als der Tag der völligen Aufhebung der Lleningrader [kein Adjektiv, sondern Genitiv des Nomens] Blockade.
    Die Blockade dauerte fast 4 Jahre lang und dabei wurden Lebensmittellager zerstört und die Einwohner hatten nichts zu essen. Sie bekamen Lebensmittelkärtchen [die gab es in Deutschland im Krieg auch], mit denen sie ein bisschen Brot bekommen durften. Es gab spezielle Lebensmittelverteilungspunkten, an denen immer große Schlangen standen. Ein Kind unter 16 Jahren bekam zum Beispiel nur 120 Gramm Brot pro Tag. Natürlcich verhungerten viele Menschen. Heute war ich in einem Theater und dort sah ich mir eine Aufführung an, die der Blockade gewidmet war [/mir eine Aufführung über die Blockade an]. Sie handelte um von zwei Familien in der Blockadezeiten. Eine Familie bestand aus einem Professor und seiner Tochter Anja [/Die eine Familie bildete ein Professor mit seiner Tochter Anja], die andere war eine Bauerfamilie, sie bestand aus einer Mutter und drei Kindern. Die Familie von Professors bekam Kärtchen und konnte den schrecklichsten Winter 1941 überleben, aber die zweite Familie war in Leningrad nicht einheimisch und darum bekamen die Mitglieder dieser Familie kein Brot und sie konnten auch keine Arbeit bekommen und zuerst aßen sie Hunde und Katzen [/Die Familie des Professors erhielt Lebensmittelkärtchen und konnte so den schrecklichen Winter im Jahr 1941 überleben, aber die zweite Familie stammte nicht aus Leningrad, darum bekamen sie keine Brot. Sie konnten auch keine Arbeit bekommen. Deshalb aßen sie zuerst Hunde und Katzen.]. Aber dann konnten sie keine Tiere ergreifen [/mehr fangen] und um nicht zu verhungern, wurden [/waren] sie gezwungen, die Leichen zu essen. Es klingt eigentlich sehr schrecklich, aber so was gab es in der Zeit der Blockade. Die Menschen, die beim Leichenfressen ertappt worden waren [/wurden], wurden gleich erschoßssen. So eine schwere Zeit war es. Mein Großvater nahm an dem Krieg teil, er war Soldat in Leningrad und meine Großmutter war auch dabei, sie arbeitete an in einem Werk [/einer Fabrik] und fertigte Waffen für unsere Armee an. Die beiden überlebten den Krieg. Mein Großvater ist jetzt schon nicht mehr am Leben, er hat mir nie über seine Kriegserlebnisse erzählt. Ich glaube, dass jeder Krieg sehr dumm und unnatürlich ist, aber es gibt immer einen Krieg irgendwo. Aber ich glaube doch, irgendwann werden wir ohne Kriege leben. [Das wäre schön.]

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