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Die Jahreszeiten

1. Frühling: Warum singst du mir ein tauriges Schlaflied, du Frühlingshau?
Seit langen packt man wie ein Stubenhocker im Winter ein. Deswegen fühlt sich müde. Der Sonnenschein hypnosiiert alle Existenz. Der Lenzwind weckt niemanden, sondern singt er Schlaflied. Viele Gräsl essen den Traum in der Fantasterei, wachsen und färben im Mai den Sonnenstrahl grün ein. Während die Knopsen wachsen, verirrt das Wetter sich und dann verübt Laune. Eines Tages fällt die Temperatur 20 Grad beispielerweise gestern Mittag 19 Grad, morgen in der Früh -1 Grad unter. Am anderen Tag hagelt es plötzlich, niebelt oder der sandie Wind weht. Im April schneit es selten. Trotzdem ertragen sie mit Geduld beharrlich. Deshalb nennt man in Nordostasien die Alter von 13 bis 16 „思春期“.
Anderseits, je wärmer die Sonne beleuchtet, desto größer wird die Illuson. Man schwelgt darin, als wüchse noch mit Jugendlichen. Dann lockert man sich und hat wenige Lust, über etwas nachzusinnen. Allerdings, falls eine Person im Frühling Trauer trug, denkt die Person an Leben und Tod und begreift, daß Angang und Ende im gleichen Zusammenhang liegen und immer sich zusammen zugehen. Die ist eine fleißige Ausnahme.
Die Temperatur steigt höher, das Wetter ist sonnig und schön. In dieser Zeit machen viele Leute Picknick und gehen gern aus. Wenn man im Freien sich unterhält, vergisst man, wie flink heute vergeht. Manche beginnen zu banalisieren. Viel Menschen regen sich wie Ich-Erzähler im romantischen Roman auf. Da schmilzt die Raison. Ich möchte zur Zeit das Gewicht des Lebens erleichtern. Jedoch seufze ich darüber, nach der Volljährigkeit nichts von mir aufwachsen zu können.

2. Sommer: Die Jahreszeit für Id und Impuls.
Im grünvollen Sommer birst das Herz, hingegen der Schweig um Sinn fließt. Bei der starken Hitze betont die Grünheit ihre Stimme hoch. Man verbiestert sich im Traum und deswegen hört nichts. Im heißen Traume schwitzt man, naß, anschließend faulenzt. Nach der Regenzeit klebt die brennende Hitze noch am Abend an uns. Sobald die betörende Wärme sich abkühlt, kommen alle 5 Sinne zurück. In der Nacht des späteren Sommers denkt man mitttelerweile an Leben nach.
Am sommerende steht man auf, solange die Frühlingssprossen sich ausleben und reifen..

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