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Ist die Einkindfamilien-Politik in China sinnvoll? (1)

 

China ist mit einer Bevoelkerungszahl von etwa 1,4 Milliarden Menschen das bevoelkerungsreichste Land der Welt. Hinzu kommt, dass die Zahl jaehrlich um 14 Millionen Menschen zunimmt. Das hat viele gesellschaftliche Probleme zur Fuolge. So fuehrt China die Politik von “ Einkind-Familie” ein, um die Bevoelkerung unter Kontrolle zu bringen. Diese Politik hat aber hier im Lande eine rege Diskussion ausgeloest um die Frage, ob sie eher positiv oder negativ ist.
Den groessten Nachteil nenen die Gegner mit dem Argument, dass durch die Politik eine Gesellschaft entsteht, in der immer mehr Rentner leben. Eine Gesellschaft mit zu vielen alten Menschen will die Arbeitskraefte fehlen.
Ein weiterer Nachteil ist, dass das Einzelkind verwoeht werden. Da jede Familie nur ein Kind hat, wird es zum Zentrum “ Kaiser” der Familie. Im Vergleich zu den Kindern aus Mehrkindfamilien fuehlen sich die Einzelkinder zu Hause einsam, haben normalerweise keinen Sinn fuer das Kollektiv, fuer die Mitmenschen.Sie sind egoistisch gesinnt.
Ein dritter Nachteil, mit dem die Gegner Politik kristisieren, ist, dass die Einkindfamilien-Politik zu einigen psychischen Problemen fuehrt.
Im Gegensatz zu den Gegnern behaupten die Befuerworter, dass diese Poltik vielseitige Vorteile bringt.
Der erste Grund ist, dass die Ungefaehigkeit der Einzelkind zu einem sozialen Leben nicht an der Politik liegt, sondern an der Erziehung. Wenn die Kinder- egal ob sie aus Einzelkindfamilien oder aus Mehrkindfamilien kommen- nicht als selbststaendige Personen behandelt und zu Selbststaendigkeit erzogen werden, koennen sie ihre Lern- und Lebensaufgaben ueberhaupt nicht unabhaengig bewaeltigt. So gesehen ist eine richtige Erziehung erforderlich.
Zweiten, so argumentieren, die Befuerworter, haben die Eltern dank dieser Politik mehr Zeit und mehr Eenergie fuer die Kinder und fuer sich. Da die Familie nur ein Kind hat, koennen sich die Eltern besser um die Kinder kuemmern-bei der Ausbildung und Erziehung. Gerade das Gegenteil von dem, was die Gegner meinen, ist richtig. Das Kind hat mehr Kontakt zu den Eltern, es fuehlt sich nie einsam. Eltern und Kind verstehen sich gut miteinander.

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    Ist die Ein-Kindfamilien-Politik in China sinnvoll? (1)

    China ist mit einer Bevoelkerungszahl von etwa 1,4 Milliarden Menschen das bevoelkerungsreichste Land der Welt. Hinzu kommt, dass die Zahl jaehrlich um 14 Millionen Menschen zunimmt. Das hat viele gesellschaftliche Probleme zur Fuolge. Deshalb fuehrt China die Ein-Kind-Politik ein, um die Bevoelkerungszahl unter Kontrolle zu bringen. Diese Politik hat aber hier im Lande eine rege Diskussion ausgeloest um die Frage, ob sie eher positiv oder negativ ist.
    Den groessten Nachteil ist für die Gegner mit dem Argument, dass durch die Politik eine Gesellschaft entsteht, in der immer mehr Rentner leben. In einer Gesellschaft mit zu vielen alten Menschen werden die Arbeitskraefte fehlen.
    Ein weiterer Nachteil ist, dass die Einzelkinder verwoehnt werden. Da jede Familie nur ein Kind hat, wird es zum Zentrum, also “ Kaiser” der Familie. Im Vergleich zu den Kindern aus Mehrkindfamilien fuehlen sich die Einzelkinder zu Hause einsam, haben normalerweise keinen Sinn fuer das Kollektiv, fuer die Mitmenschen.Sie sind egoistisch gesinnt.
    Ein dritter Nachteil, mit dem die Gegner die Politik kritisieren, ist, dass die Ein-Kind-Politik zu einigen psychischen Problemen fuehrt.
    Im Gegensatz zu den Gegnern behaupten die Befuerworter, dass diese Politik vielseitige Vorteile bringt.
    Der erste Grund ist, dass die Ungefaehigkeit der Einzelkind zu einem sozialen Leben nicht an der Politik liegt, sondern an der Erziehung. Wenn die Kinder- egal ob sie aus Einzelkindfamilien oder aus Mehrkindfamilien kommen- nicht als selbststaendige Personen behandelt und zu Selbststaendigkeit erzogen werden, koennen sie ihre Lern- und Lebensaufgaben ueberhaupt nicht unabhaengig bewaeltigen. So gesehen ist eine richtige Erziehung erforderlich.
    Zweitens, so argumentieren, die Befuerworter, haben die Eltern dank dieser Politik mehr Zeit und mehr Eenergie fuer die Kinder und fuer sich. Da die Familie nur ein Kind hat, koennen sich die Eltern besser um die Kinder kuemmern -bei der Ausbildung und Erziehung. Gerade das Gegenteil von dem, was die Gegner meinen, ist richtig. Das Kind hat mehr Kontakt zu den Eltern, es fuehlt sich nie einsam. Eltern und Kind verstehen sich gut miteinander.

     

    Anmerkung: Ein-Kind-Politik/Einkindpolitik ist ein fester Ausdruck. Deine Grammatik und dein Wortschatz sind sehr gut, aber musst darauf achten, dass der Numerus (Singular/Plural) bei Subjekt und Praedikat uebereinstimmen.

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