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Ein Blick auf den Alltag

 

Mein Nachbar, der aus Palästina kommt, ist heute zum Studentenwohnheim zurückgekommen. Er war in die andere Stadt gegangen, weil er eine Deutschprüfung da gehabt hat. Wir haben uns seit zwei Monaten nicht gesehen und deswegen freue ich mich sehr ihn noch einmal zu sehen. Wir haben uns in der Küche, wie immer, getroffen und ein paar Wörter gesprochen. Er hat zwei in der Prüfung bekommen aber es ist nicht genug für alle Studiengänge und er muss eins bekommen um sich um Medizin an der Uni bewerben, deswegen bleibt er hier fünf oder so Tage und geht noch einmal zur Prüfungsvorbereitung. Er will Arzt werden und er hat gesagt, dass er alles machen will um seinen Traum zu verwirklichen. Ich will auch solche Beharrlichkeit für etwas haben. Ja, ich weine zu viel, und mache zu wenig aber gleichzeitig kämpfe ich damit sehr stark.
Ich habe ihm vorgeschlagen Erdbeeren zu probieren und nachdem wir ganz laut gelacht haben, weil Ramadan zurzeit stattfindet und Muslime müssen vom Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang fasten. Aber er hat gesagt, dass nach zwei oder so Stunden, wenn die Sonne nach unten gegangen ist, können wir das machen und ich habe ihm zugestimmt. Wir werden uns unterhalten und alles, was wir in zwei Monaten erlebt haben, miteinander teilen. Natürlich, wenn er Lust darauf haben wird.
Heute wollte ich herausfinden, was passiert, wenn man weiße und dunkle Wäsche gleichzeitig wäscht. Ich habe meine weißen T-Shirts mit dunklen T-Shirts und Boxershorts in die Waschmaschine hineingesteckt und habe das laufen lassen. Nachdem alles gewaschen wurde, bin ich zurückgekommen um meine Wäsche abzuholen aber dann wurde ich überrascht, weil alle Wäsche total nass war, weil das Wasser irgendwie nicht nach unten gehen konnte, deswegen das stehen geblieben ist. Deswegen musste ich noch einmal alle Wäsche mit den Händen waschen und danach sie auszuwringen. Am Anfang habe ich mich geärgert, aber dann habe ich gedacht, dass es ein gutes Krafttraining ist. Ich muss ähnliche Situationen mich nicht enttäuschen lassen. Und leider war mein Experiment nicht erfolgreich, weil ich nicht genau sagen kann, dass die weiße Wäsche farbig geworden ist.
Das war ein Blick auf Situationen, mit denen ich in meinem Alltag umgehe.

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    Ein Blick auf den Alltag

    Mein Nachbar, der aus Palästina kommt, ist heute zum Studentenwohnheim zurückgekommen. Er war in die andere Stadt gegangen, weil er da (/dort) eine Deutschprüfung da gehabt hat. Wir haben uns seit zwei Monaten nicht gesehen und deswegen freue ich mich sehr, ihn noch einmal zu sehen. Wir haben uns in der Küche, wie immer, getroffen und ein paar Wörter gesprochen. Er hat eine Zwei in der Prüfung bekommen, aber es ist nicht genug für alle Studiengänge und er muss eine Eins bekommen, um sich um Medizin an der Uni zu bewerben, deswegen bleibt er hier fünf Tage oder so Tage und geht noch einmal zur Prüfungsvorbereitung. Er will Arzt werden und er hat gesagt, dass er alles machen will, um seinen Traum zu verwirklichen. Ich will auch solche Beharrlichkeit für etwas haben. Ja, ich weine zu viel, und mache zu wenig, aber gleichzeitig kämpfe ich damit sehr stark (/kämpfe ich sehr stark dagegen(an)).

    Ich habe ihm vorgeschlagen Erdbeeren zu probieren und nachdem wir ganz laut gelacht haben, weil zurzeit Ramadan zurzeit stattfindet und Muslime müssen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang fasten müssen. Aber er hat gesagt, dass nach zwei Stunden oder so Stunden (/dass nach ungefähr zwei Stunden), wenn die Sonne nach unten untergegangen ist, können wir das machen können und ich habe ihm zugestimmt. Wir werden uns unterhalten und alles, was wir in zwei Monaten erlebt haben, miteinander teilen. Natürlich, wenn er Lust darauf haben wird.

    Heute wollte ich herausfinden, was passiert, wenn man weiße und dunkle Wäsche gleichzeitig wäscht. Ich habe meine weißen T-Shirts mit dunklen T-Shirts und Boxershorts in die Waschmaschine hineingesteckt und habe das (/sie) laufen lassen. Nachdem alles gewaschen wurde (/war), bin ich zurückgekommen, um meine Wäsche abzuholen, aber dann wurde ich überrascht, weil alle Wäsche total nass war, weil das Wasser irgendwie nicht nach unten gehen konnte (/nicht ablaufen konnte), weswegen das stehen geblieben ist (/deswegen ist das Wasser stehen geblieben). Deswegen musste ich noch einmal alle Wäsche mit den Händen (/mit der Hand) waschen und sie danach sie auszuwringen (/waschen, um sie danach auszuwringen). Am Anfang habe ich mich geärgert, aber dann habe ich gedacht, dass es ein gutes Krafttraining ist. Ich muss (/Ich darf) mich durch ähnliche Situationen mich nicht enttäuschen lassen. Und leider war mein Experiment nicht erfolgreich, weil ich nicht genau sagen kann, dass die weiße Wäsche farbig geworden ist. (Du musst neu gekaufte dunkle Kleidung benutzen. Dann glückt/gelingt dein Experiment.)

    Das war ein Blick auf Situationen, mit denen ich in meinem Alltag umgehe.

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