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Der Schemel und meine Morgengymnastik

Wie ich vielleicht schon erzählt habe, bin ich faul. Auf diesem Grund werde ich allmählich rund und langsam und mit jedem neuen Tag will ich mich noch weniger bewegen. Hätte ich keinen Schemel gehabt, hätte ich nun anstatt des Wortes „will“ das Wort „kann“ verwenden müssen.

Einige wissen schon, dass mein Schemel von einer besonderen Art ist. „Ein Schemel mit Motörchen“ wird mein kleines Auto von den Leuten genannt, die denken, sie seien sehr klug und humorvoll. Keine Sorge, ich bin schon lange daran gewöhnt. Wenn ich aufrichtig sein soll, nenne ich mein Auto auch so, meistens wenn ich etwas repariere oder reparieren lasse. Wäre mein Auto nicht so reparatursüchtig…

Der Schemel ärgert mich manchmal und manchmal ist seine Eigenartigkeit sehr nützlich. Zwei Wochen lang machte ich mithilfe des Schemels meine Morgengymnastik. Jeder Morgen fing damit an, dass ich, den Schlüssel in die Zündung einsteckend, erfuhr, dass die Bremsflüssigkeit wieder weggelaufen ist und ich eine Menge davon ergänzen muss. Bei einem normalen Auto hat man damit kein Problem, bei einem Schemel muss man etwa üben.

Ich öffnete die Motorhaube, nahm den Ersatzreifen heraus und nachdem ich die Flüssigkeit ergänzt hatte, steckte ich das Rad wieder hinein. Demgemäß machte ich morgens verschiedene Körperbewegungen, auch mit Gewichten, und verbesserte meine Figur. Leider besiegte mich die Faulheit und am Samstag fuhr ich letzten Endes zum Mechaniker. Nun muss ich etwas anderes erfinden, um mich nicht zu bald in eine Kugel zu verwandeln…

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    Der Schemel und meine Morgengymnastik

    Wie ich vielleicht schon erzählt habe, bin ich faul. Aufs diesem Grund werde ich allmählich rund und langsam und mit jedem neuen Tag will ich mich noch weniger bewegen. Hätte ich keinen Schemel gehabt, [/Hätte ich meinen geliebten Schemel nicht/Ohne meinen geliebten Schemel müsste ich ... verwenden. "hätte verwenden müssen" geht, aber ist fast zu umständlich] hätte ich nun anstatt des Wortes „will“ das Wort „kann“ verwenden müssen.

    Einige wissen schon, dass mein Schemel ein Auto von einer besonderen Art ["X ist Y von einer besonderen Art"] ist. „Ein Schemel mit Motörchen“ wird mein kleines Auto von den Leuten genannt, die denken, sie seien sehr klug und humorvoll [besserer Rhythmus, weniger Unterbrechungen: /... von ihrer eigenen Meinung nach klugen und humorvollen Leuten genannnt]. Keine Sorge, ich bin schon lange daran gewöhnt. Wenn ich aufrichtig sein soll, nenne ich mein Auto auch so, meistens wenn ich etwas repariere oder reparieren lasse. Wäre mein Auto nicht so reparatursüchtig…

    Der Schemel ärgert mich manchmal und manchmal [/..., aber manchmal] ist seine Eigenartigkeit sehr nützlich. Zwei Wochen lang machte ich mithilfe des Schemels meine Morgengymnastik. Jeder Morgen fing damit an, dass ich, den Schlüssel in die Zündung einsteckend, erfuhr, [/dass mir beim Einstecken des Schlüssels in die Zündung auffiel, ...] dass die Bremsflüssigkeit wieder wegausgelaufen ist war [vorzeitig zu "erfuhr"] und ich eine Menge davon ergänzen [/nachfüllen] muss. Bei einem normalen Auto hat man damit keine Probleme, bei einem Schemel muss man etwas üben [/etwas Übung haben/muss man wissen, wie es geht].

    Ich öffnete die Motorhaube, nahm den Ersatzreifen heraus und nachdem ich die Flüssigkeit ergänzt [/wieder aufgefüllt] hatte, steckte ich das Rad wieder hinein. [Weil es eine wiederholte Tätigkeit (an jedem Morgen) ist, kann man hier auch ausnahmsweise ins Präsens wechseln: Ich öffne also [jeden Morgen] die Motorhaube, nehme ...] Demgemäß [veraltet/gehoben. /Auf diese Weise] machte ich morgens verschiedene Körperbewegungen, auch mit Gewichten, und verbesserte meine Figur. Leider besiegte mich die Faulheit und am Samstag fuhr ich letzten Endes zum Mechaniker [/in die Werkstatt]. Nun muss ich etwas anderes erfinden, um mich nicht zu bald in eine Kugel zu verwandeln…

    [Ich kann jetzt fast nur noch grüne Korrekturen verwenden... :-)]

     

    Der Schemel und meine Morgengymnastik

    Wie ich vielleicht schon erzählt habe, bin ich faul. Auf diesem Grund werde ich allmählich rund und langsam und mit jedem neuen Tag will ich mich noch weniger bewegen. Hätte ich keinen Schemel gehabt, hätte ich nun anstatt des Wortes „will“ das Wort „kann“ verwenden müssen.

    Einige wissen schon, dass mein Schemel von einer besonderen Art ist. „Ein Schemel mit Motörchen“ wird mein kleines Auto von den Leuten genannt, die denken, sie seien sehr klug und humorvoll. Keine Sorge, ich bin schon lange daran gewöhnt. Wenn ich aufrichtig sein soll, nenne ich mein Auto auch so, meistens wenn ich etwas repariere oder reparieren lasse. Wäre mein Auto nicht so reparatursüchtig…

    Der Schemel ärgert mich manchmal und manchmal ist seine Eigenartigkeit sehr nützlich. Zwei Wochen lang machte ich mithilfe des Schemels meine Morgengymnastik. Jeder Morgen fing damit an, dass ich, den Schlüssel in die Zündung einsteckend, erfuhr, dass die Bremsflüssigkeit wieder weggelaufen ausgelaufen ist und ich eine Menge davon ergänzen muss. Bei einem normalen Auto hat man damit kein Problem, bei einem Schemel muss man etwas üben.

    Ich öffnete die Motorhaube, nahm den Ersatzreifen (/das Ersatzrad) heraus, und nachdem ich die Flüssigkeit ergänzt hatte, steckte ich das Rad wieder hinein. Demgemäß machte ich morgens verschiedene Körperbewegungen, auch mit Gewichten, und verbesserte meine Figur. Leider besiegte mich die Faulheit und am Samstag fuhr ich letzten Endes zum Mechaniker. Nun muss ich etwas anderes erfinden, um mich nicht zu bald in eine Kugel zu verwandeln…

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