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Deutsche Geschichte.

Diese letzten Tage habe ich damit verbracht, über deutsche Geschichte zu lesen, beziehungsweise über die Reformation, Gegenreformation und den 30jährigen Krieg. Ich muss gestehen, dass ich es einerseits lustig, doch andererseits unanständig finde, wie sie alle sich fast durchgehend gestriten haben! Es gab eben so viele Aufstände, Blutbäder, Schlachten, usw. Menschlichkeit scheint mir manchmal so finster, als ob sie nur darauf warten würde, ihre Macht den anderen aufdrängen zu versuchen. Z.B. Nach dem Ausgburger Religionsfrieden hatten die Fürsten jedes Landes die Wahl, welche Religion das Land bestimmte. Aber warum nicht auch religiöse Freiheit und Toleranz gestatten? Wenn sie wirklich in Frieden leben wollten, hätten sie nicht erlauben sollen, dass jeder das Recht hätte, seine eigene Religion wählen zu können? War dieses Jahralter für Toleranz einfach nicht beeignet?

Vielleicht klinge ich etwas naiv. Es war sehr interessant, über dieses Jahralter zu lernen. Und jetzt denke ich nach. Man sagt immer: nie mehr! Das wurde nach den Weltkriege gesagt, das hätte nach dem 30jährigen Krieg gesagt werden sollen... Werden sich die gleichen Gräueltaten auf immer wiederholen? Es fällt mir Syrien ein. Was haltet ihr davon?

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    Deutsche Geschichte.

    Die[se] letzten Tage habe ich damit verbracht, etwas über deutsche Geschichte zu lesen, beziehungsweise über die Reformation, Gegenreformation und den 30jährigen Krieg. Ich muss gestehen, dass ich es einerseits lustig, doch andererseits schon fast unanständig [oder einfach: traurig] finde, wie sie sich alle sich fast durchgehend gestritten haben! Es gab eben so viele Aufstände, Blutbäder, Schlachten, usw. Menschlichkeit Die Menschheit scheint mir manchmal so finster [/böse/grausam/aggressiv/...], als ob sie nur darauf warten würde, ihre Macht den anderen aufzudrängen zu versuchen. Z.B. hatten nach dem Ausgburger Religionsfrieden hatten die Fürsten jedes Landes die Wahl, welche Religion das Land bestimmte haben sollte. Aber warum nicht auch religiöse Freiheit und Toleranz gestatten? [Weil Religion zu dieser Zeit noch ein Machtfaktor war und Kirche und Obrigkeit nicht völlig getrennt waren. Andereseits wurde allen Bewohnern gestattet, ihr Land zu verlassen (ius emigrandi), und dorthin zu ziehen, wo sie ihren Glauben ausüben konnten.] Wenn sie wirklich in Frieden leben wollten, hätten sie nicht erlauben sollen, dass jeder das Recht hätte, seine eigene Religion wählen zu können? [Das durfte ja jeder. Er durfte nur nicht gleichzeitig Religion und Wohnort wählen.] War dieses JahrZeitalter für Toleranz einfach noch nicht bgeeignet?

    Vielleicht klinge ich etwas naiv. Es war sehr interessant, etwas über dieses JahrZeitalter zu lernen. Und jetzt denke ich nach. Man sagt immer: nie mehr! Das wurde nach den Weltkriegen gesagt, das hätte nach dem 30jährigen Krieg gesagt werden sollen... Werden sich die gleichen Gräueltaten auf immer [/immer wieder] wiederholen? Es fällt mir Syrien ein. Was haltet ihr davon? [Es scheint in der menschlichen Natur zu liegen, dass der Mensch Macht über andere Menschen ausüben will, notfalls mit Gewalt. Das hat sich seit dem Altertum nicht geändert, und wird sich vermutlich auch nicht ändern...]

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