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Normabweichende Vererbung der schwarzen Fellfarbe beim deutschen Schäferhund (1)

In diesem Artikel wird die Situation beschrieben, welche schon seit einigen Jahren auf dem größten russischsprachigen Forum unter den Züchtern und Besitzern von deutschen Schäferhunden diskutiert wird. Es handelt an der ungewöhnlichen Vererbung der schwarzen Fellfarbe, welche in den letzten Jahren bei zwei Gruppen von den deutschen Schäferhunden bemerkt worden ist. Aber erst werden drei Grundfellfarben des deutschen Schäferhunds und ihre normale Vererbung beschrieben werden.

Die drei Grundfellfarben des deutschen Schäferhunds

Der deutsche Schäferhund ist eine der wenigen Rassen, wessen Fellfarbe nur vom A-Lokus (Aguti) beeinflusst wird. Außerdem liegen nur drei Allele des Agouti-Gens – aw, at und a - vor, welchen der deutsche Schäferhund seine Fellfarbe verdankt. Das vierte Allel, das Ay-Allel, welches das schwarze Pigment nur im Haarspitzen ermöglicht, gibt es bei deutschem Schäferhund nicht.

Der deutsche Schäferhund hatte immer nur drei Grundvarianten der Fellfarbe:
1. Grau. Dazu gehören allerlei Varianten von Grau wie zum Beispiel „Dunkelgrau“, „ Grau-braun mit schwarzen Marken an Läufen und Zehen“, „Mittelgrau“, „Hellgrau“ und andere. Für diese Fellfarbe, die sogenannte Wildfarbe, ist das aw-Allel verantwortlich. Das aw-Allel schaltet die Bildung des schwarzen Pigments zeitlich ein und aus, weswegen wird jedes Einzelhaar eines Hundes gelb und schwarz gebändert. Deswegen sieht der Hund grau. Für alle der möglichen Töne des Grauen sind irgendeine Modifier-Gene verantwortlich, welche noch nicht entdeckt sind.
2. Schwarz und gelb. Dazu gehören allerlei Varianten von „Schwarz mit brauen, roten oder gelben Markierungen um Maul, Augen, Brust, Bauch und Beine“ und „Gelb, Rot oder Braun mit schwarzem Sattel und schwarzer Maske“. Für diese Fellfarbe ist das at-Allel verantwortlich. Das at-Allel begrenzt die Bildung des schwarzen Pigments auf den Oberteil des Hundekörpers und ermöglicht auf diese Weise die beliebteste und am meisten verbreitete Fellfarbe der Ausstellungstyphunde. Die Varianten dieser Fellfarben, mit mehr oder weniger Schwarzstellen, hängen von Modifier-Genen ab. Diese Modifier-Gene sind noch nicht bekannt, aber Genetiker haben schon einige Vernutungen.
3. Schwarz. Dazu gehört reine schwarze Fellfarbe. Für diese Fellfarbe ist das a-Allel verantwortlich. Das a-Allel macht einen Hund eigenfarbig schwarz. Kleine weiße Flecke, welche manchmal wider den Rassenstandart anwesend sind, zählen nicht.

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    Normabweichende Vererbung der schwarzen Fellfarbe beim deutschen Schäferhund (1)

    In diesem Artikel wird die Situation beschrieben, welche schon seit einigen Jahren auf in dem größten russischsprachigen Forum unter den Züchtern und Besitzern von deutschen Schäferhunden diskutiert wird. Es handelt an von der ungewöhnlichen Vererbung der schwarzen Fellfarbe, welche in den letzten Jahren bei zwei Gruppen von den deutschen Schäferhunden bemerkt worden ist. Aber erst werden die drei Grundfellfarben des deutschen Schäferhunds und ihre normale Vererbung beschrieben. werden. (in diesem Fall nicht unbedingt nötig)

    Die drei Grundfellfarben des deutschen Schäferhunds

    Der deutsche Schäferhund ist eine der wenigen Rassen, wessen Fellfarbe nur vom A-Lokus (Aguti) beeinflusst wird. Außerdem liegen nur drei Allele des Agouti-Gens – aw, at und a - vor, welchen der deutsche Schäferhund seine Fellfarbe verdankt. Das vierte Allel, das Ay-Allel, welches das schwarze Pigment nur im in den Haarspitzen ermöglicht, gibt es beim deutschem Schäferhund nicht.

    Der deutsche Schäferhund hatte immer nur drei Grundvarianten der Fellfarbe:
    1. Grau. Dazu gehören allerlei Varianten von Grau wie zum Beispiel „Dunkelgrau“, „ Grau-braun mit schwarzen Marken an Läufen und Zehen“, „Mittelgrau“, „Hellgrau“ und andere. Für diese Fellfarbe, die sogenannte Wildfarbe, ist das aw-Allel verantwortlich. Das aw-Allel schaltet die Bildung des schwarzen Pigments zeitlich ein und aus, weswegen wird jedes Einzelhaar eines Hundes gelb und schwarz gebändert wird. Deswegen sieht der Hund grau aus. Für alle der möglichen Töne des Grauen sind irgendeine irgendwelche Modifier-Gene verantwortlich, welche noch nicht entdeckt sind/wurden.
    2. Schwarz und gelb. Dazu gehören allerlei Varianten von „Schwarz mit brauen, roten oder gelben Markierungen um Maul, Augen, Brust, Bauch und Beine“ bis „Gelb, Rot oder Braun mit schwarzem Sattel und schwarzer Maske“. Für diese Fellfarbe ist das at-Allel verantwortlich. Das at-Allel begrenzt die Bildung des schwarzen Pigments auf dem Oberteil des Hundekörpers und ermöglicht auf diese Weise die beliebteste und am meisten verbreitete Fellfarbe der Ausstellungstyphunde. Die Varianten dieser Fellfarben, mit mehr oder weniger Schwarzstellen, hängen von Modifier-Genen ab. Diese Modifier-Gene sind noch nicht bekannt, aber Genetiker haben schon einige Vermutungen.
    3. Schwarz. Dazu gehört die reine schwarze Fellfarbe. Für diese Fellfarbe ist das a-Allel verantwortlich. Das a-Allel macht einen Hund eigenfarbig schwarz. Kleine weiße Flecke, welche manchmal wider den Rassenstandarts anwesend sind, zählen nicht.

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