Uhrzeit auf Chinesisch
Chinesisch

Uhrzeit auf Chinesisch

Was soll denn daran spannend sein? Die Uhrzeit in China ist doch wohl genau wie ein Sack Reis, oder? Nicht ganz, denn: Andere Länder, andere Sitten. Die Uhrzeit ist in China sowohl eine Frage der Medizin, als auch ein Politikum, mit dem nicht gescherzt wird. Erfahre in diesem Artikel, was an der chinesischen Uhrzeit so besonderes ist und warum sich eine Reise nach China unbedingt lohnt. Außerdem erfährst du, wie schwer oder leicht es ist, Chinesisch zu lernen und warum du dich dieser Herausforderung stellen solltest. Und bevor du dich versiehst, fragst du schon auf Chinesisch nach der Uhrzeit.

Uhrzeit in China per Gesetz

Wie spät ist es eigentlich gerade in China? Was für eine Frage, das Land ist doch viel zu groß dafür! Wenn wir an weite Reisen und ferne Länder denken, kommt immer irgendwann die Frage der Zeitdifferenz auf. Große Länder wie die USA, Kanada oder Russland haben eine so große Ausbreitung, dass sie mehrere Zeitzonen besitzen. So auch China. Oder? Tatsächlich erstreckt sich China über ein Gebiet, das in der internationalen Einteilung ganze fünf Zeitzonen umfasst. Es ist einfach wahnsinnig groß. Die Zeitzonen-Zeiten wurden in China 1912 eingeführt und galten bis 1949. Zuvor gab es keine offizielle Einteilung, sondern es galten regional unterschiedliche Regeln zur Zeiterfassung auf Basis des Sonnenstands.

Nach dem Bürgerkrieg übernahm die sogenannte „Kommunistische“ Partei die Macht und entschied rigoros nur eine einzige Zeit zuzulassen. Im Kommunismus muss einfach alles seine Ordnung haben. Seitdem gibt es also die gesetzlich verordnete, die amtliche China-Zeit. In ganz China ist es deshalb immer 7 Stunden später als die Mitteleuropäische Zeit. Lustig wird es bei einer Landreise durch China. Wer von Afghanistan aus über die Grenze nach China schreitet, muss die Uhr gleich 3 ½ Stunden zurück stellen. Allerdings auch auf einem Esel übers Gebirge reiten.

Zwischen 1986 und 1991 gab es in China eine Sommerzeit. Die Zeitumstellung hat aber wohl einige bedeutende Machthaber genervt. Auch in Europa gibt es darüber ja schon seit Jahren eine Debatte. Die Partei prüfte sie fünf Jahre lang und machte dann kurzen Prozess mit der Sommerzeit und schaffte sie kurzerhand ab.

Du kannst also tatsächlich fragen: „Wie spät ist es jetzt in China?“ und es gibt nur eine Antwort. Das hat kein anderes so großes Land.

Die chinesische Organ-Uhr

In der traditionellen chinesischen Medizin spielen zeitliche Kreisläufe schon immer eine bedeutende Rolle. Jahreszeiten, Mondphasen und Tagesrhythmen wird ein wichtiger Einfluss auf das Befinden zugeschrieben. Ganz besonders wichtig wird hier die Beziehung von Organfunktionen und Tageszeiten genommen. Je nach Uhrzeit, so besagt die chinesische Lehre, hat ein Organ eine Maximal- oder Minimalaktivität. Der Organtag beginnt um 3 Uhr morgens mit der Aktivität von Herz, Lunge und Haut. Dann geht es weiter über den Dickdarm, den Magen, Milz und Pankreas, wieder Herz am Mittag. Ab nachmittags dann Dünndarm, Blase, Nieren, endokrine Drüsen, Gallenblase. Zwischen 1 und 3 Uhr nachts schließlich endet der Tag mit der Maximalaktivität der Leber.

Die chinesische Lehre der Tageszeiten, die sog. Organuhr, soll uns helfen, einen gesunden Biorythmus zu finden. Die Idee ist, dass wir unsere Aktivitäten, Nahrungsaufnahme usw. auf die „richtigen“ Uhrzeiten legen. Damit sollen die Aktivitäten der Organe bestmöglich ausgenutzt werden, ohne sie zu den „falschen“ Uhrzeiten unnötig zu belasten. Wahrscheinlich sagt die chinesische Organ-Uhr aber auch viel über einen idealisierten Tagesablauf in China.

Leben mit Chinesisch

Leben mit Chinesisch

Reise nach China

Was macht China sonst noch so faszinierend? Es ist so unglaublich weit weg und dennoch auf demselben Kontinent. Es steht gleichzeitig für Entwicklung, Veränderung, Moderne, wie auch für Ungerechtigkeit, Armut und Unterdrückung. Gerade diese Widersprüche machen das Land zu einem ganz besonderen Reiseziel. China hat völlig andere Bilder, Symbole, Themen, als wir es in Deutschland oder auch Europa gewohnt sind. In China gibt es ein völlig anderes Verständnis von Zeit, von Arbeit und Politik. China erwartet uns nicht, es hofiert uns nicht, wie die Traumreiseziele in Südostasien, die nur vom Tourismus leben. Deswegen ist China wilder, unberechenbarer, vielleicht auch ein Stück authentischer. Ein Chinesischkurs kann auch ein Einstieg in diese ganz andere Bilderwelt sein und dich auf eine ausgedehnte Chinareise vorbereiten.

Und genau aus diesem Grund ist es umso sinnvoller schon vor der Reise Chinesisch zu lernen. Stell dir vor, du kommst am Bahnhof an. Alle Schilder um dich herum, die Gesichter, die Töne, die Wortfetzen sind neu und ungewohnt. Und dann denkst du an deinen Kurs, sprichst einen Passanten an, lächelst und fragst auf Chinesisch nach der Uhrzeit. Das wird dein Gegenüber nicht erwarten und sich umso mehr freuen!

Leben in China

Oder willst du sogar noch einen Schritt weitergehen? Kannst du dir vorstellen eines Tages sogar in China zu leben und dort zu arbeiten? Na dann ist es noch viel wichtiger Chinesisch zu lernen. Du wirst sehen, Chinesisch ist recht einfach, obwohl es so ganz anders ist als Deutsch. Und im Handumdrehen kannst du auch in China nach dem Weg fragen, oder wie spät es ist.

Viele Deutsche Unternehmen pflegen eine enge Zusammenarbeit mit chinesischen Unternehmen oder betreiben gleich Zweitstellen oder Filialen. Wenn du dir so eine internationale Arbeit gut vorstellen kannst, dann macht es Sinn jetzt schon daran zu arbeiten. Selbst wenn du dich erst in ein paar Monaten bewirbst und noch gar nicht weißt, wo du einmal landen wirst. In einem Vorstellungsgespräch kannst du in solch einem Unternehmen auf jeden Fall mit deinen Sprachkenntnissen punkten. Das gilt ganz besonders für einen „Exoten“ wie Chinesisch. Denn obwohl Chinesisch die am zweithäufigsten gesprochene Sprache der Welt ist, lernen wir in der Schule neben Englisch höchstens Französisch und Spanisch. Bislang gibt es nur zwischen 5000 und 10000 Studierende in Deutschland, die sich an Chinesisch herantrauen. Du kannst so also aus der Masse hervorstechen.

Internationale (Zusammen-)Arbeit

China ist – trotz seiner fragwürdigen Politik – ein wichtiger wirtschaftlicher Partner Deutschlands. Du brauchst also nicht gleich einen Umzug wagen, um Chinesisch im Beruf zu gebrauchen. Allein schon die Angabe im Lebenslauf, dass du Chinesisch sprichst, wirkt mondän, weltgewandt, ehrgeizig. Mit deinen Chinesischkenntnissen kannst du in vielen Branchen punkten. Selbst wenn du nur zu Hause am Computer lernst, öffnest du deinen Geist einem neuen Land und einer neuen Kultur.

Und hast du schon mal daran gedacht, dass allein in Deutschland über 100.000 Chines*innen leben? Die meisten von ihnen kommen als Studierende hierher und die Zahl chinesischer Studierender steigt kontinuierlich. Du kannst mit deinen Chinesischkenntnissen also auch in deiner Heimatstadt schnell Kontakte knüpfen.

Deine Chinesischkenntnisse können dir daher auch dabei helfen, die Grundstruktur anderer asiatischer Sprachen zu erlernen. Deiner großen Asienrundreise steht also bald nichts mehr im Weg. Melde dich doch gleich jetzt für einen Chinesisch-Onlinekurs an.

Chinesisch lernen

Es ist viel leichter, als du glaubst!

Die meisten glauben, dass Chinesisch und überhaupt alle asiatischen Sprachen für uns als Europäer*innen furchtbar schwer zu lernen sind. Und das stimmt auch. Der Aufbau der chinesischen Sprache ist allerdings viel simpler, als Deutsch oder Englisch. Die Grammatik pfeift zum Beispiel auf die Unterscheidung von Singular und Plural. Wenn du Chinesisch lernen willst, ist auch ist die Kenntnis der Uhrzeit in China von grundlegender Wichtigkeit. Außerdem du brauchst keine regelmäßigen oder gar unregelmäßigen Konjugationen zu lernen und reihst einfach nur Wort an Wort.

Du kannst auch erst einmal eine vereinfachte, latinisierte Version von Mandarin lernen. Erst später steigst du dann auf die Schriftzeichen, wenn du dir sicher bist, dass Chinesisch wirklich etwas für dich ist. Am besten probierst du es einfach einmal aus. Das schlimmste, was passieren kann, ist, dass du deinen Horizont ein wenig erweiterst und deine grauen Zellen etwas anstrengst. Aber das hat noch niemandem geschadet.

Allgemeinbildung

  Allgemeinbildung

Zum Erlernen einer Sprache gehört immer auch Landeskunde und Geschichte der Regionen dazu, in denen die Sprache gesprochen wird. Wir sprechen oft davon, dass die Schule uns ein Allgemeinwissen vermittelt. Aber was verstehen wir unter „allgemein“? China ist neben den Regionen südlich der Sahara ein sehr guter Ansatzpunkt. Die Chinesischen Hochkulturen sind älter, als wir es uns in Europa vorstellen können. Darüber hinaus liegt in vor-kommunistischer Zeit ein reicher Schatz an friedvoller Philosophie begraben. Schauen wir uns im Hier und Jetzt um. Da macht das Chinesische obendrein in Internet, Literatur, Filmen den zweitgrößten Anteil menschlicher Kultur aus!

Fazit

Warum also solltest du auf Chinesisch sprechen? Klar, du kannst deinen Horizont erweitern, es ist eine schöne Sprache und du lernst die hübschen Schriftzeichen zu malen. Vor allem aber kannst du dir mit deinen Chinesischkenntnissen ganz neue Welten mit über einer Milliarde Sprecher*innen eröffnen. Außerdem hebst du dich bei jedem Bewerbungsgespräch aus der Masse hervor. Schließlich zeigst du Personalentscheider*innen, dass du intelligent, ehrgeizig und etwas ganz besonderes bist. Melde dich gleich jetzt zum Chinesisch Lernen an und schnupper in diese wundervolle Sprache hinein! Hier findest du außerdem eine Liste mit tollen Chinesisch-Lehrer innen.