Deutsch ist eine der wichtigsten und beliebtesten Sprachen überhaupt. Kein Wunder, dass Deutschlehrer in der heutigen Zeit also sehr gefragt sind und ihre Anzahl stetig steigt.
Deutsch ist keine einfache Sprache, besonders grammatische Besonderheiten wie die vier Fälle oder Ausnahmen wie unregelmäßige Verben wollen gelernt und verstanden werden.
Wer könnte einem die deutsche Sprache also besser näher bringen als ein geschulter, kompetenter und am besten noch geduldiger Deutschlehrer?

Du möchtest Deutschlernen und bist auf der Suche nach einem guten Deutschlehrer?
Doch du bist dir nicht sicher, wie du einen wirklich guten Lehrer findest?
Dann bist du bei uns genau richtig. In diesem Artikel zeigen wir dir die besten Möglichkeiten, um einen guten Lehrer zu finden, der dein Deutsch auf das nächste Level bringt!

Woran erkennt man, ob ein Lehrer gut ist oder nicht?

Was macht einen guten Lehrer aus? Welche Eigenschaften sollte er mit sich bringen und was für eine Ausbildung? Solche und ähnliche Fragen wirst du dir während deiner Suche nach einem guten Deutschlehrer wahrscheinlich stellen und wir wollen sie beantworten.
Zunächst sollte ein guter Lehrer seine Schüler respektvoll behandeln, ihre Bedürfnisse und Probleme ernst nehmen und ihnen Vertrauen entgegenbringen sowie dieses umgekehrt auch ausstrahlen.

Darüber hinaus sollte ein guter Lehrer vor allen Dingen gut erklären können und sich in seinem Fach bestens auskennen. Gute Lehrer sollten in der Regel auch pädagogische und psychologische Kenntnisse mitbringen. Des Weiteren ist auch die Fähigkeit wichtig, Schüler für den Unterrichtsstoff zu begeistern und als Lehrer auch selbst Spaß am Lehren zu haben. Auch die Beziehung zwischen Lehrer und Schüler ist wichtig – ein Lehrer sollte über stark ausgeprägte soziale Kompetenzen verfügen und sich auch für den Schüler als Menschen interessieren, sich in ihn hineinversetzen und dementsprechend handeln können.

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Zur Entstehung des Lehrberufs

Zur Entstehung des Lehrberufs

Die Geschichte des Lehrerberufs geht weit zurück. Lehrer gab es im Prinzip schon immer. Damals waren es Gelehrte, Philosophen und Künstler, die andere lehrten – über das Leben selbst, über die Natur sowie weitere wichtige Disziplinen des menschlichen Daseins.
Doch der Beruf des Lehrers entstand erst weitaus später. Im Prinzip sind wir alle Lehrer, ohne es zu merken. Alles, was wir sagen und tun, nehmen unsere Mitmenschen wahr, es beeinflusst sie und prägt sie, sie nehmen es auf, auch unbewusst. Daher ist es so wichtig, was wir sagen und tun, wie wir uns verhalten und anderen gegenübertreten. Das ist auch für jeden Lehrer sehr wichtig. Es bringt nichts, wenn ein Lehrer, viel weiß und mit seinem Wissen prahlt, es jedoch nicht schafft, dieses auf seine Schüler zu übertragen, und zwar in einer angemessenen und zugleich effektiven Art und Weise.

Zur Geschichte der Lehrkunst

Vor der Reformationszeit, also vor 1500, gab es keine gezielte und planmäßige Ausbildung für den Lehrerberuf. Lehrer waren damals Mönche in Klosterschulen, die für die Ausbildung der jüngeren Generationen zuständig waren. Damalige Lehrer in den Städten hatten zuvor selbst eine Lateinschule oder gar eine Universität besucht. Lehrer in den Dörfern und auf dem Land waren meistens Handwerker, die ihre Handwerksstuben zu Schulstuben umfunktioniert hatten.

Der Grundstein für eine tatsächliche Lehrerausbildung wurde erst im 17. und 18. Jahrhundert gelegt. Damals gründete ein Pädagoge namens August Hermann Francke (1663 – 1727) die Francke-Stiftung in Halle. So gesehen rief er die erste „Schule für Lehrer“ ins Leben.

Nämlich entstand hier das erste Lehrerseminar überhaupt. Dort wurden sowohl Lehrer für die Lateinschule als auch für die Deutschschule ausgebildet. Es folgten weitere Seminargründungen in weiteren Städten wie Stettin, Weimar oder Berlin. Später dann wurde im 19. Jahrhundert die Ausbildung der Lehrer dann vom Staat organisiert.

Nach dem Abschluss der Volksschule gingen die zukünftigen Lehrer zunächst in die „Lehre“. Dort wurden sie von einem erfahrenen Lehrer ausgebildet. Die gesamte Ausbildung zum Volksschullehrer dauerte in der Regel sechs Jahre.

Nach 1918 erfolgte die Ausbildung in den meisten Ländern des Deutschen Reiches dann in Seminaren durch eine Hochschulausbildung oder durch die Einrichtung einer pädagogischen Akademie.


Die heutige Lehrerausbildung findet in der Regel in zwei Phasen statt. Die erste Phase bildet das Studium an einer Universität oder an einer Hochschule bzw. an einer Fachhochschule.
Die zweite Phase besteht aus einer Ausbildung an einem Studienseminar oder an einer Seminarschule und einer Schule der angestrebten Ausbildungsrichtung, z.B. am Gymnasium oder an der Grundschule. Für viele ist das Lehramt auch heute ein Traumberuf. Nicht nur aufgrund der hohen Jobchancen, sondern auch, weil es eine so wundervolle Sache ist, anderen Menschen etwas beizubringen.

Wie findet man nun den richtigen Deutschlehrer?

Heutzutage gibt es unzählige Möglichkeiten, um eine Sprache zu erlernen.
Man kann eine Sprache selbstständig mithilfe von speziell dafür konstruierten Apps lernen.
Man kann eine Tandempartnerschaft eingehen mit einem in der zu erlernenden Sprache sprechenden Muttersprachler. Von diesem lernt man dann die gewünschte Zielsprache und bringt ihm im Gegenzug dafür die eigene Muttersprache bei. Oder aber man verreist und verweilt für eine längere Zeit in einem Land, in dem die Zielsprache gesprochen wird.

Wenn du jedoch den traditionellen und wohl auch effektivsten Weg gehen möchtest, nämlich den, Deutsch mithilfe eines ausgebildeten Lehrers zu lernen, solltest du natürlich wissen, wie du einen guten Deutschlehrer findest. Im Folgenden haben wir eine exklusive Checkliste für dich erstellt, die dir dabei helfen soll, einen guten Deutschlehrer zu finden.

Checkliste Deutschlehrer
 
Abgeschlossenes Lehramtsstudium im Fach Deutsch, DaF/DaZ-Studium (Deutsch als Fremdsprache/Zweitsprache) oder in der Germanistik oder einem verwandten Fach
Falls Quereinstieg, mehrere Jahre Berufserfahrung im Unterrichten von Deutsch
Muttersprachler oder Deutschkenntnisse auf muttersprachlichem Niveau
(C2 Zertifikat)
Eigenschaften: geduldig, vertrauensvoll, empathisch, kommunikativ, kreativ, Spaß am Lehren
Arbeitet für eine renommierte und gut bewertete Sprachschule
Gute Referenzen/gute Bewertungen von ehemaligen Schülern

Andere Aspekte eines guten Deutschlehrers

Die oben stehende Checkliste kann dir dabei helfen, dich für einen Deutschlehrer zu entscheiden, wenn du dir bei deiner Wahl unsicher bist. In erster Linie ist es von Wichtigkeit, dass ein Deutschlehrer in seinem Fach gut ausgebildet ist, was meist mit einem Studium in diese Fachrichtung oder zumindest einer verwandten einhergeht. Natürlich gibt es auch Quereinsteiger – das sind Lehrer, die keine spezielle Ausbildung in diese Richtung absolviert haben. Diese haben jedoch überwiegend eine starke Affinität zur deutschen Sprache, sind sehr talentiert und begeistert, was das Fach und auch was das Unterrichten angeht.
Sie haben größtenteils von Hause aus ein Talent, anderen etwas beizubringen. Hier solltest du jedoch darauf achten, dass solch ein Lehrer bereits einige Jahre Erfahrung im Lehren der deutschen Sprache oder gute Bewertungen ehemaliger Schüler oder Schulen vorweisen kann.
Bewertungen und Empfehlungen können generell sehr wichtig sein und dir bei deiner Auswahl helfen. Wird dir von einem Bekannten oder von einem Freund ein Deutschlehrer empfohlen, so kannst du dir meist sicher sein, dass es sich dabei um einen wirklich kompetenten Lehrer ist.

Unterdessen sollte ein guter Lehrer natürlich auch persönliche Kompetenzen wie Geduld, Empathie, Disziplin und weitere soziale Kompetenzen bieten können.

Es bringt natürlich nichts, wenn ein Lehrer viel von seinem Fach versteht, es aber nicht schafft, dieses auf adäquate Weise seinem Schüler zu vermitteln. Dafür muss er entweder ein Talent haben, ordentlich geschult sein oder ausreichend Erfahrung haben. Zusätzlich sollte er Spaß oder zumindest eine Befriedigung darin finden können, anderen Menschen etwas beizubringen.

Warum es so wichtig ist, einen guten Lehrer zu haben

Warum es so wichtig ist, einen guten Lehrer zu haben

Nun hast du ungefähr eine Vorstellung davon, wie der Lehrerberuf entstanden ist, was ihn ausmacht und was ein guter Lehrer mitbringen sollte.
Doch warum ist es eigentlich so wichtig, einen „guten“ Lehrer zu finden? Wozu sich die Mühe bei der Suche machen? Reicht nicht irgendein Lehrer? Jeder Deutschlehrer wird doch wohl in der Lage dazu sein, dir Deutsch beizubringen, oder nicht? Immerhin weiß er viel mehr als du, er kann dir nicht nur die richtige Grammatik, das Schreiben und die richtige Aussprache beibringen. Immerhin ist das sein Job, nicht wahr?

Jedoch, es ist sehr wohl wichtig für dich, einen „guten“ Deutschlehrer zu finden. Denn ein Lehrer ist immer mitbestimmend, was der Erfolg deines Spracherwerbs angeht. Und Einfluss auf den Erfolg beim Erlernen einer Fremdsprache und auch jeder anderen Disziplin hat nicht nur das eigene Wissen des Lehrers. Ausschlaggebend ist die Art und Weise, wie der Lehrer an das Unterrichten herangeht. Ist er geduldig oder eher ungeduldig mit dir? Lobt er dich oder korrigiert er bloß deine Fehler? Geht er individuell auf deine Stärken und Schwächen ein oder bist du für ihn bloß eine Nummer unter vielen? Hat er Freude daran, dich zu unterrichten oder gibt er dir das Gefühl, du seist für ihn bloß eine Last? Verbreitet er Ruhe und eine positive Grundeinstellung oder wirkt er eher gestresst?

Fazit

Sich bei der Suche nach einem Deutschlehrer nähere Gedanken zu machen kann, aus vielerlei Hinsicht von Vorteil für dich sein. Immerhin möchtest du Deutsch lernen bzw. dein Deutsch auf das nächste Level bringen und das mit möglichst viel Freude an der Sache. Dies ist nur mit einem Lehrer möglich, der neben seinem umfangreichen Wissen in der deutschen Sprache und seiner guten Ausbildung auch die nötigen Kompetenzen besitzt, um dir die deutsche Sprache so gut wie möglich näherzubringen. Dazu sind gewisse soziale Kompetenzen nötig, über die gewiss nicht jeder Mensch verfügt und vor allem die Freude daran, anderen Menschen, in diesem Fall dir, etwas beizubringen.

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