Wie lernt man lesen auf Koreanisch?
Koreanisch

Wie lernt man lesen auf Koreanisch?

Wenn du dich für Koreanisch interessierst, dann möchtest du vielleicht gerne Koreanisch lernen. Dazu ist es nötig, auch die koreanische Schrift zu lernen. Weil man in Korea nicht das lateinische Alphabet verwendet, kann Koreanisch auf den ersten Blick kompliziert aussehen. Vor allem, wenn man nur mit der eigenen Schrift vertraut ist. Aber das heißt nicht, dass man es nicht lernen kann. Allerdings braucht man etwas Geduld, um auf Koreanisch lesen zu lernen.

Deshalb erklären wir in diesem Artikel, wie das koreanische Alphabet funktioniert und wie man diese Sprache am besten lernt. Und wie du dabei auch Spaß hast.

Koreanisch lesen lernen

Bevor man die koreanische Schrift lesen kann, muss man das Alphabet lernen. Genauso wie auch mit anderen Sprachen. Dabei ist es auch wichtig, dass man einige allgemeine Fakten zur koreanischen Schrift und deren Verwendung kennt. Deshalb erfährst du zunächst mehr über die Geschichte dieses Alphabets.

Geschichte der koreanischen Schrift

Anders als andere Schriften wurde die Schrift Koreas erst relativ spät entwickelt. Denn bis zum 15. Jahrhundert wurde in Korea die chinesische Schrift benutzt. Aber dann hat der damalige König, Sejong der Große, veranlasst, dass eine eigene koreanische Schrift erfunden wird. Dabei wollte der König, dass die Schreibweise systematischen Regeln folgt, damit sein Volk es leichter hat, sie zu lernen. Denn die chinesische Schrift war so schwer, dass viele Koreaner, vor allem in den Unterschichten, nicht lesen oder schreiben konnten. Dementsprechend mussten die neuen Schriftzeichen einfach sein. Deshalb gilt sie auch als eine der einfachsten Schriften zum Lernen. Das neue Alphabet ist in der Lage, alle Laute des Koreanischen wiederzugeben. Sowie alle Lehnwörter aus dem Chinesischen und anderen Sprachen und sogar Naturgeräusche. Diese neue Schrift wird Hanguel oder Hangul genannt und sie wird bis heute in Korea verwendet.

Neben Korea, Nord- und Südkorea, wird sie auch in der chinesischen Republik verwendet. Allerdings wird die Schrift in China und Nordkorea Chonsongul genannt, was dem Staatsnamen entspricht. Der Name kann mit „unsere Schrift“ übersetzt werden. Zwar wird die Schreibweise auch in Südkorea nach dem Staatsnamen benannt, aber der ist Hanguk, weshalb das Alphabet Hanguel heißt. Übrigens ist die koreanische Schrift in Südkorea, Nordkorea und China eine offizielle Schrift.

Das Alphabet der Koreaner

Das Alphabet der Koreaner

Nachdem wir jetzt die Geschichte der Schrift kennen, schauen wir uns das koreanische ABC genauer an. Ursprünglich bestand das Alphabet aus 24 Buchstaben, zehn Vokale und vierzehn Konsonanten. Dann hat sich aus diesen das moderne ABC entwickelt, das insgesamt 40 Buchstaben hat. Die koreanische Schrift ist weder eine Silbenschrift noch eine logografische Schrift, sondern eine Buchstabenschrift. Das heißt, sie ist nicht wie die chinesische Schrift oder die japanische Schrift. Sondern sie funktioniert ähnlich wie das lateinische Alphabet, aber doch nicht ganz gleich.

Denn man bildet Wörter nicht mit den Buchstaben, sondern mit Silbenblöcken, die aus den Buchstaben bestehen. Diese werden silbenweise zusammengefasst. Im Folgenden führen wir zunächst diese Buchstaben an. Denn bevor du Wörter bilden kannst, musst du erst die Buchstaben kennen.

Konsonanten

Zwar sehen die koreanischen Buchstaben ganz anders aus als die deutschen, aber du wirst sie dir dennoch schnell merken. Denn sie sind nicht so kompliziert, wie zum Beispiel die chinesischen Zeichen. Du brauchst nur etwas Geduld und viel Übung, dann lernst du schnell Koreanisch lesen .

Koreanischer Konsonant Umschrift ins lateinische Alphabet Aussprache
g/k Wortanfang: zwischen g und k zwischen Vokalen und nach m, n, r/l und ng: g
kk gespanntes g
k k
n n
d/t Wortanfang: zwischen d und t zwischen Vokalen und nach m, n, r/l und ng: d
tt gespanntes d
t t
r/l zwischen Vokalen: Zungenspitzen r sonst: l
s   vor i: tsch sonst: s
ss gespanntes s
j dsch
jj gespanntes dsch
ch tsch
m m
b/p Wortanfang: zwischen b und p zwischen Vokalen und nach m, n, r/l und ng: b
pp gespanntes b
p p
stumm/ng vor Vokalen: stumm sonst ng
h h

Möglicherweise ist dir aufgefallen, dass einige Buchstaben mit mehreren lateinischen Buchstaben umschrieben werden. Das liegt daran, dass die anders ausgesprochen werden, je nachdem, mit welchen Buchstaben sie kombiniert werden. Genauso wie auch im Französischen oder Italienischen.

Vokale

Zwar gibt es im Koreanischen viel mehr Vokale als im Deutschen, aber lass dich davon nicht abschrecken. Du wirst sehen, dass du diese schnell lernen wirst. Damit du die Buchstaben schreiben lernst, erklären wir genau wie du sie schreibst.

Koreanischer Vokal Umschrift ins lateinische Alphabet Aussprache
i i
a a
ya ja
ae ä
yae
eo offenes o
yeo jo mit offenem o
e e
ye nach Konsonanten: e sonst: je
eu ü
o geschlossenes o
yo jo
u u
yu ju
ui nach Konsonanten: i sonst: üi
wa wa
wae
oe/ö Wortanfang: wä Wortinneren: offenes ö
wo wo mit offenem o
we we
wi wi

Wie du siehst, gibt es keine neuen Vokale, die wir im Deutschen nicht kennen. Vielmehr gibt es nur mehr Kombinationen, die im deutschen ABC keine eigenen Buchstaben sind. Möglicherweise hast du bemerkt, dass die Vokale entweder auf einem horizontalen oder vertikalen Zeichen basieren. Das ist wichtig, wenn es zur Bildung der Silbenkomplexe kommt.

Koreanische Zeichen

Anders als im Deutschen werden im koreanischen Wörter nicht aus den Buchstaben, sondern aus Silbenblöcken gebildet. Diese Silbenblöcke bestehen wiederum aus den einzelnen Buchstaben. Also müssen wir uns jetzt die Silbenkomplexe ansehen, wenn du Koreanisch lesen lernen möchtest. Dabei kann jede Silbe auf zwei Arten geschrieben werden.

Zunächst kann die sogenannte „Große Lösung“ verwendet werden, die aus Konsonant + Vokal + Konsonant besteht. Dann gibt es auch noch die „Kleine Lösung“, die aus Konsonant + Vokal besteht. Wenn eine Silbe einen vokalischen Anlaut enthält, wird ㅇ vor den Vokal geschrieben. Dieser Buchstabe, „stiller Kringel“ genannt, ist stumm und wird demnach nicht ausgesprochen. Wie die Buchstaben im Silbenblock angelegt sind, hängt davon ab, ob der Vokal ein vertikales oder horizontales Zeichen ist.

Wenn der Vokal einen vertikalen Grundstrich hat, dann werden die Buchstaben in einem Dreieck angeordnet. Dabei steht ein Buchstabe links oben, einer rechts oben und einer in der Mitte unten. Hingegen, wenn der Vokal einen horizontalen Grundstrich hat, dann werden die Buchstaben wie eine Ampel angeordnet. Also ein Buchstabe oben, einer in der Mitte und einer unten. Bei der kleinen Lösung, wo es nur zwei Buchstaben gibt, bleibt die letzte Stelle einfach frei. Das heißt, der Buchstabe, der unten steht, fällt weg. Sowohl beim Dreieck als auch bei der Ampel gibt es vier Rippentypen.

Silbentyp 1 Silbentyp 2 Silbentyp 3 Silbentyp 4
K + V + K ㅇ + V + K K + V ㅇ + V
Dreieck 각 Dreieck 악 Dreieck 가 Dreieck 아
Ampel 곡 Ampel 옥 Ampel 고 Ampel 오

Zwar klingt das auf den ersten Blick etwas kompliziert, aber wenn du den Dreh raus hast, lernst du es schnell.

Schreibrichtung

Wie auch im Chinesischen werden die Buchstaben und Silben von links nach rechts oder oben nach unten geschrieben und gelesen. Ebenso werden die Silberblicke von links nach rechts geschrieben. Aber man kann sie auch von oben nach unten schreiben. Das heißt, ein Dreieck liest du von links nach rechts und dann der Buchstabe unten. Hingegen liest du die Ampelblöcke von oben nach unten. Ist also gar nicht so schwer, oder? Die genaue Schreibweise der einzelnen Buchstaben kannst du im Internet finden.

Wie man am besten Koreanisch lernt

Nachdem du jetzt über das koreanische Alphabet Bescheid weißt, willst du vielleicht Koreanisch lernen. Dann fragst du dich sicher, wie man diese Sprache am besten lernt. Da man eine komplett neue Schrift lernen muss, ist es am besten, diese mit einem privaten Sprachlehrer zu lernen. Denn dieser kann dir die Besonderheiten genau erklären, damit du es von Anfang an richtig lernst. Und weil du Einzelunterricht erhältst, kann sich dein Sprachlehrer voll auf dich und deine Bedürfnisse konzentrieren. Das heißt, du bekommst einen Kurs, der auf dich abgestimmt ist. Da wirst du schnell Fortschritte machen. Darüber hinaus kannst du dir die Unterrichtsstunden so arrangieren, dass sie in deinen Terminkalender passen. Also kannst du auch Koreanisch lernen, wenn du ein viel beschäftigtes Leben führst.

Nachdem du jetzt über das koreanische Alphabet Bescheid weißt, willst du vielleicht Koreanisch lernen. Dann fragst du dich sicher, wie man diese Sprache am besten lernt. Da man eine komplett neue Schrift lernen muss, ist es am besten, diese mit einem privaten Sprachlehrer zu lernen. Denn dieser kann dir die Besonderheiten genau erklären, damit du es von Anfang an richtig lernst. Und weil du Einzelunterricht erhältst, kann sich dein Sprachlehrer voll auf dich und deine Bedürfnisse konzentrieren. Das heißt, du bekommst einen Kurs, der auf dich abgestimmt ist. Da wirst du schnell Fortschritte machen. Darüber hinaus kannst du dir die Unterrichtsstunden so arrangieren, dass sie in deinen Terminkalender passen. Also kannst du auch Koreanisch lernen, wenn du ein viel beschäftigtes Leben führst.

Falls du dich jetzt fragst, wo du einen Privatlehrer herbekommst, verraten wir es dir gerne. Auf der Sprachplattform italki. Dort kannst du dir deinen Koreanisch-Lehrer sogar selbst aussuchen. Obendrein sind fast alle Sprachlehrer auf italki Muttersprachler. Da lernst du also auch gleich noch viel über die Kultur. Das ist sehr wichtig, da es dir dabei hilft, die Sprache besser zu verstehen. Weil alle Unterrichtsstunden online stattfinden, kannst du bequem von zu Hause lernen. Außerdem bietet dir italki auch eine kostenlose App, mit der du das Gelernte üben kannst. Du kannst die App überall und zu jeder Zeit verwenden, da sie ja auf deinem Handy ist.

Überdies bekommst du auch Zugang zu einer internationalen Lerngemeinschaft. Da triffst du Gleichgesinnte, mit denen du auch üben kannst. Das ist nicht nur hilfreich, sondern macht auch riesigen Spaß. Also warte nicht mehr länger, finde noch heute deinen Koreanisch-Lehrer auf italki. Und du lernst die koreanische Sprache im Handumdrehen und hast Spaß dabei.